Abschlussjahrgänge

Abitur 2018

Wo sonst ausgelassene Stimmung herrscht, lag am Samstagvormittag eine gewisse Anspannung in der Luft. Leicht wiegten sich große Ballonbuchstaben und Ziffern im Luftzug: „Abi 18“. Bunte Ballons waren an den Gittern der Empore befestigt. Sie sollten später noch zum Einsatz kommen.  Der Abiturjahrgang 2018 feierte seinen Abschluss mit der Überreichung der Zeugnisse. Ungewöhnlich auch der Auftritt der Jugendlichen: Die Mädchen in Spitze, Chiffon und Corsage, die Jungs größtenteils im Anzug mit Fliege oder Krawatte. Doch nicht nur die Schüler und Schülerinnen hatten ihren letzten Auftritt im Forum. Auch Schulleiterin Anne Jung überreichte zum letzten Mal die Zeugnisse, schüttelte zum letzten Mal viele Hände und hielt zum letzten Mal ihre Ansprache. Mit vielen Rückblenden auf die vergangenen Jahre und vielen Anekdoten zum Jahrgang 2018 gelang es ihr zum letzten Mal, Mut, Hoffnung und Zuversicht auf das eigene Können den scheidenden jungen Menschen mit auf den Weg zugeben.

„Wir haben es gemeinsam geschafft!“ eröffnete Jung ihre Rede und fügte gleich hinzu: „es hat ein glückliches Ende gefunden“. Sie wies darauf hin, dass das Abitur – immer noch – etwas ganz Einzigartiges sei: „Abitur macht man nur einmal im Leben“. Dieser Tag sei aber auch für alle anderen, die mit dem Jahrgang zu tun hatten, besonders. Eltern, Lehrer, Sekretariat, Hausmeister und die Reinigungskräfte zählte sie auf. Sie erinnerte sich an die Anfänge der Schüler, als es - unter anderem - noch schwierig war, den richtigen Raum zu finden. Es habe bei einem Schüler ein halbes Jahr gedauert, den Chemieraum zu finden.

Nun müssten die Abiturienten außerhalb des Schulalltags selber Entscheidungen treffen und der Freiheit gegenübertreten. Das Rüstzeug dazu hätten sie in ihren Schuljahren dafür erhalten. Sicheres und gewandtes Auftreten und gute Umgangsformen gehörten dazu. Da sei es einer Schülerin verzeihen, die sich um 4 Uhr morgens bei ihrem Lehrer per Mobilphon abmeldete. Jung ist sich sicher, dass die Schule eine gute Grundlage geschaffen habe: „Nachdenken, zu Ende denken und bedachtes Handeln“. Andere hätten bleibende Eindrücke hinterlassen, indem sie sich als SV-Mitglieder, als Schulsanitäter, im DRK oder bei der Feuerwehr engagierten. Rückblickend verriet Jung, was zu ihren schönsten Augenblicken in ihrer Berufslaufbahn zählte: „Schüler im Einklang mit sich selbst zu sehen“. Dazu gehörten sportliche Momente, der Geschichtswettbewerb oder „Aha-Erlebnisse“ im Unterricht.

Die Jahrgangsbesten, Michelle Isabella Rottmann und Jana Breimann zeichnete Christoph Kötter aus. Als stellvertretender Bürgermeister überreichte er beiden jeweils ein Präsent. Weitere Rednerbeiträge folgten. Doch es wurde nicht nur geredet. Durch den Vormittag führte charmant Geraldine Wolter. Amelie Schubert trug mit Beate Lukas ihr selbst verfasstes Lied „Ich bin raus“ vor, das noch einmal an verschiedene Fächer und deren Inhalte erinnerte. Der Stufenchor sang das Stück von Mark Forster „Wir sind groß“ und die Big Band Wolfhelmschule sorgte insgesamt für die musikalische Begleitung. Nach der Zeugnisübergabe wurden auch die Ballons in die Lüfte entlassen. Bunte Tupfen vor strahlend blauem Himmel. Der Abiturball am Abend schloss endgültig diesen ereignisreichen Tag ab. Aps

Wolfhelm-Gesamtschule verabschiedete die Abiturienten

Die Gladiatoren, die Helden von 2017, haben die Arena Wolfhelm Gesamtschule verlassen. Der Abiturjahrgang 2017 der Wolfhelm Gesamtschule erhielt am Samstag seine Zeugnisse.

Schulleiterin Anne Jung und der stellvertretende Bürgermeister Christoph Kötter nahmen das Thema des Jahrgangs auf: „Die Gladiatoren verlassen die Arena". Nach neun Jahren haben sie es endlich geschafft. Doch jetzt stehen ihnen neue Kämpfe in neuen Arenen in Form von Ausbildung oder Studium bevor.

Schüler wurden am Samstag „Ehemalige". Jung erinnerte an die Anfänge, die in 2008 mit einem quirligen, bunten kleinen Schülerhaufen begannen. Jeder habe gezeigt, was für Fähigkeiten und Charakterzüge in ihm steckten, die nicht in Punkten auszudrücken seien. Der Jahrgang, der „äußerst kritisch war", so Anne Jung, zeichnete   sich   vor allem durch Ideenreichtum, Organisationstalent und Empathie aus.

„Dieses Land braucht euch für die Zukunft" forderte Schulleiterin Anne Jung. Die Generation, die in Frieden und Freiheit aufgewachsen ist, müsse ihre zahlreichen Möglichkeiten zur Selbstbestimmung nutzen.

Dabei solle jeder seinen eigenen Weg gehen und nicht falschen Idolen nacheifern. Schülervertreter Benedikt Noll erinnerte auch daran, dass nicht nur 72 „tapfere Gladiatoren" die Schule verlassen, sondern auch noch einige ihren Kampf wiederholen müssten - nicht alle haben das Zeugnis beim ersten Anlauf geschafft. In drei Jahren Oberstufe hätten die Schüler viele interessante Erfahrungen gemacht und fühlten sich jetzt als „führende Persönlichkeiten der Weltgeschichte von morgen".

Die Elternvertreter Fritz Lange und Uta Bill ermann bilanzierten die Schulzeit anhand von gefahrenen Kilometern, geschmierten Butterbroten, durchzechten Nächten, verbrauchter Stromenergie und vielem mehr. Aber auch Pleiten, Pech und Pannen erfuhren die Schülerin dieser Zeit. Herzlich bedankten sich die Schüler bei allen Lehrern, mit denen es die Oberstufe zu tun hatte, insbesondere beim Personal der Schule.

Nach der Übergabe der Zeugnisse sammelte sich der Jahrgang zu einem gemeinsamen, offiziellen Foto für das Familienalbum. Anschließend wurden bunte Luftballons in den Himmel geschickt, versehen mit den guten Wünschen der Schüler für die Zukunft.

 

Quelle: Ruhr Nachrichten Antje Pflips

Abiturfeier 2016 stand unter dem Motto „Traumpfade-LABIrinth“

„Traumpfade-LABIrinth“- so lautete das Motto der Entlassfeier der Abiturienten der Wolfhelmschule-Gesamtschule in Olfen. Am Samstagmorgen starteten sie mit einem Gottesdienst in der St. Vitus Kirche in Olfen. Im Anschluss folgte die feierliche Entlassfeier im Forum der Gesamtschule. „In der Kirche war es bereits sehr festlich, das möchten wir hier nun weiterführen“, begrüßt Anne Jung, Schulleiterin der Gesamtschule die Abiturienten, Familien, Verwandten, Lehrer und Freunde. „In den letzten Wochen liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren; nun ist Ihr wichtiger Tag gekommen - ein Lebensabschnitt ist beendet, und nun folgt ein neuer. Auf diesem Wege möchte ich Ihnen ganz herzlich zu ihrem bestandenen Abitur gratulieren“, so Jung. „In den letzten Jahren haben Sie auf unserer Schule viel gelernt, und es war schön zu sehen und zu spüren, wie Ihr Empfindungsvermögen neuen Dingen gegenüber stetig gewachsen ist.“ Dabei gab sie allen noch folgende Worte mit auf den Weg:“ Ausbilden können Sie andere, bilden kann man sich nur selber. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie den Schlüssel zu Ihrem Herzen finden werden.“ Moderiert wurde die Feier von den Abiturientinnen Tamara Best und Marlene Bertelsbeck, die mit Witz und Struktur durch das Programm führten. Zwischen den einzelnen Programmpunkten gab es unterschiedliche Musikbeiträge. Die Big Band der Wolfhelmschule begeisterte mit „Rolling In The Deep“ von Adele und „Smoke on the Water“ von R. Blackmore. Abiturient Benjamin Thewes brachte die Besucher mit dem Klavierstück „Rondo alla Turca“ von W. A. Mozart ins Schwelgen. Ein weiteres musikalisches Highlight war der Auftritt von Alica Schniggendiller und Gregor Stimberg  mit dem Song „Forever Young“ von Bob Dylan. Für einen tränenreichen Gänsehautmoment sorgte Lisa-Marie Götz mit dem Song „Wir sind hier“ von Alexa Feser. Christoph Kötter, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Olfen fand ebenfalls die richtigen Worte „Sie haben es geschafft - ein Traum wird wahr. Träumen Sie aber ruhig weiter, erträumen Sie Ideen und werden Sie kreativ. Wichtig ist nur, dass sie im richtigen Moment aufwachen! Ich wünsche Ihnen eine gute und traumhafte Zukunft.“ Er ließ es sich zudem nicht nehmen, die beiden Jahrgangsbesten Rica Müller und Pia Schubert zu beglückwünschen. Elternvertreterin Gabriele Tobiasky blickte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern und Lehrern auf die gemeisterten Jahre zurück „In den letzten Jahren wurden die Wurzeln gelegt, jetzt müsst ihr Flügel bekommen und fliegen lernen“ appelliert sie an die jungen Erwachsenen.  Die Schülervertreterin Jessica Klein sprach wohl das aus, was sich alle in dem Moment dachten „ Heute haben wir einen Grund zum Feiern, aber wenn wir ehrlich sind, werden wir die Schulzeit doch alle vermissen. Unsere Wege werden sich trennen, egal ob Ausbildung, Schule oder ein soziales Jahr - aber wer sagt, dass sich unsere Wege nicht irgendwann wiedertreffen?!“ Im Anschluss daran wurden feierlich die Zeugnisse verteilt. Jeder Abiturient hatte seinen eigenen persönlichen Auftritt mit seinem Lieblings-Musikstück. Überreicht wurden die Zeugnisse von Schulleiterin Anne Jung und den Jahrgangsstufenleitern Jens Steinwachs und Frank Seiler. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto wurden bunte Luftballons mit ganz besonderen Wünschen in den Himmel geschickt. Dabei ließen sich die Abiturienten und Abiturientinnen bei einem Sektempfang feiern, beglückwünschen und umarmen. Ein ganz besonderer Tag, den der Abschlussjahrgang nie vergessen wird.


Die allgemeine Hochschulreife erhalten haben: Marwin Artus, Lejla Bajric, Maike Barlach, Nina Laureen Bartelsmeier, Franziska Bergedick, Marlene Bertelsbeck, Tamara Best, Clara Blume, Sophie Bohr, Luca Bröckelmann, Ramona Budnick, Anna Cramer, Timon De Sacco, Lena- Sophie Dorweiler, Alihan Durgut, Lara Flöter, Laura Focke, Deborah Geismann, Jannik Gensicke, Lisa- Marie Götz, Joscha Hake, Ines Hartleif, Anna Heitkamp, Johanna Herms, Michelle Christin Herzog, Kathrin Hüser, Hendrik Kastner, Leon Alexander Kaup, Ömer Keskin, Jessica Klein, Nele Klöpper, Ramón Krebber, Laura Kruse, Lasse Lemke, Maja Leschik, Johanna Lütkenhaus, Rica Müller, Wiebke Neumann, Pedro Luis Opitz, Sam Paviltchenko, Jan Pellmann, Helen Pieper, Lukas Rammrath, Marvin Rings, Alica Schniggendiller, Joshua-Bennet-Werner Schubert, Pia Schubert, Pia Schulz, Carolin Schulz, Lea Schulze Pröbsting, Neele Marie Schürmann, Sebastian Schwetzler, Lukas Maximilian Sowa, Maike Stachowski, Maximilian Stasch, Sandro Stellmach, Jesse Stellmach, Natascha Strutzmann, Benjamin Thewes, Chiara- Mera Tiemann, Isabelle Tobiasky, Vanessa Trauner, Ann-Katrhin Trojanowski, Vanessa Tschernutha, Yusef Uzunkaya, Charlotte Vorspohl, Laura Vortmann, Susan Wallborn, Joline Wasmuth, Linda Weber, Johannes Wese, Elisa Winkels, Lisa-Marie Wloch, Elina Wunsch

10er Entlassfeier 2016

Die Pflanzen sind gewachsen. Sie hatten sich besonders fein herausgeputzt für ihren großen Tag. Eltern und Geschwister waren gekommen, um im Forum den feierlichen Abschied der 10er Jahrgänge der Wolfhelm Gesamtschule mitzuerleben. Schülervertreterin Laura Cornelsen gab zu „es hat sich gelohnt, die Stunden hier abzusitzen“. Der tägliche Kampf gegen Hausaufgaben, Matheaufgaben und andern Arbeiten ist nun zu Ende. „Die lästigen Schuljahre sind abgesessen“. Jedoch eine ernsthafte Antwort auf die Frage „was willst du werden“, würden einige noch nicht beantworten können. Im Leben lernen und weiterhin Fehler machen, das würde prägen und dann gäbe es eine Entscheidung, meinte sie. „Und wenn nicht – das Dschungel Camp ist immer eine Perspektive“ schloss sie augenzwinkernd. Für Schulleiterin Anne Jung waren die Schüler allesamt zarte Pflänzchen, die zu ausgewachsenen Pflanzen herangezogen wurden. Die Lehrer waren die Gärtner, die Schule mit ihren Möglichkeiten der Nährboden. Der Jahrgang hätte sich als einer mit wenig Pflegebedarf herausgestellt. 124 Schülerinnen und Schüler hätten so manchen frostigen Winter durchlitten und dennoch Früchte getragen. Sie begegneten sich mit Respekt und waren für das gute Klima in der Jahrgangsstufe verantwortlich. Doch sie mahnte auch, sich nun nicht von falschem Ehrgeiz leiten zu lassen. Das gute alte Sprichwort „gut Ding will Weile haben“ heißt jetzt „Entschleunigung“. Vor allem wünschte sich Jung für die Entlassschüler viel Herzensbildung. Mitgefühl, Gerechtigkeit, Freundschaft, Weisheit seien die Dinge, die im Leben zählten.

Christoph Kötter nahm das Motto des Jahrgangs auf. „Niemand wird gekrönt, der nicht vorher gekämpft hat“. Die Schüler sollten sich mit dem Abschluss geadelt fühlen und dennoch immer wissbegierig bleiben. „Durch Neugierde und Wissen könnt Ihr Euren Adel noch mehren“. Er zeichnete die Jahrgangsbesten, Aileen Knepper (10.3) und Kira Schlierkamp (10.4) mit einem Geschenk der Stadt Olfen aus. Elternvertreter der Jahrgangsstufe, Markus Breimann bedankte sich bei der Schulleitung dafür, dass die Kinder hier stets gut gehütet und beschützt gewesen waren. Mit Blick auf die Zukunft meinte er: „Da draußen gibt es eine Menge zu tun“.

Das Programm wurde von der Bigband der Wolfhelmschule musikalisch begleitet. Sophie Hörster aus dem Jahrgang sang eine Eigenkomposition und begleitete sich dabei selbst am Klavier. Bei den Glückwünschen zur bestandenen Prüfung wurde auch den Lehrern und allen Schulmitarbeitern gedankt. Zur Auflockerung zeigten die Entlassschüler ein Video mit Turn- und Tanzsequenzen. In der Retrospektive wurden noch viele Fotos gezeigt, die die Entlassschüler als Fünftklässler und in ihrem weiteren Schulleben zeigten. Einige Schüler werden die Wolfhelm Gesamtschule verlassen, andere schlagen den Weg zum Abitur ein.

Bewegt und stolz!

Bewegt und stolz nahmen am Samstag 79 Abiturienten und Abiturientinnen ihr Zeugnis der Hochschulreife aus den Händen von Schulleiterin Anne Jung entgegen. In einer bewegten Abschlussfeier verabschiedete die Schule ihren Abiturjahrgang 2015. Viele  Emotionen waren spürbar beim Abschied von der Schule. Andererseits richtete sich der Blick  aber auch auf die vielfältigen Perspektiven, die sich für die Schülerinnen und Schüler nun ergeben. Wir wünschen unseren Schülern und Schülerinnen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Abitur 2014

Ein Hoch auf uns - Abiturienten der Wolfhelm-Gesamtschule verabschieden sich mit einem Lied

Mit dem Chor der Abiturientia endete am Donnerstag die Abiturfeier an der Wolfhelm-Gesamtschule. „Ein Hoch auf das, was vor uns liegt, ein Hoch auf uns, jetzt und ewig“, schallte es im Forum.

Teilweise mit Tränen in den Augen verließen die Abiturienten die Bühne. Es waren Tränen des Abschieds, aber auch der Freude, die Schulzeit erfolgreich beendet zu haben.

Schulleiterin Anne Jung sprach von einem Jahrgang, der es verstanden habe, zusammenzuwachsen. „Alle wurden integriert, keiner brauchte allein zum Rauchen zu gehen“, so die Schulleiterin humorvoll.

Die Abiturientia habe sich an vielen Stellen sozial engagiert und ein gutes Bild der Schule nach außen getragen. Mit dem Abitur werde die längste durchgehende Epoche, die Schulzeit, beendet. „Ihr müsst nun entscheiden, wie Ihr leben möchtet und wer Ihr sein wollt. Sucht Euch einen eigenen Pfad“, gab Anne Jung den Abiturienten mit auf den Weg.

Im Namen der Stadt gratulierte Christoph Kötter: „Diese Feier werde ich nicht vergessen, weil es mein erster Termin als stellvertretender Bürgermeister ist.“ Er zitierte zu Beginn seiner Rede Heinz Erhardt: „Wenn einer eine Rede hält, dann fasse er sich doch kurz“. Dies tat er dann auch. „Sie haben als Thema für die Feier Schritte wagen gewählt. Ich kann sie nur ermuntern, mutig zu sein und ihre eigenen Schritte zu gehen.“

Elisabeth Preuß und Norbert Schubert gratulierten den jungen Frauen und Männern im Namen der Elternschaft. „Jeder von Ihnen wird nun seinen persönlichen Weg finden müssen und auf diesem seine eigenen und erwachsenen Schritte wagen“, so die Elternvertreter in ihrer abwechselnd vorgetragenen Rede. Ob, und wie viele Stolpersteine auf diesem Weg liegen würden, Abzweigungen und Umwege sich auf diesem befinden und ob er leicht oder schwer begehbar sei, das werde sich zeigen.

Die Abiturienten Lena Sowa und Katharina Witt erinnerten an die Schulzeit. Sie sprachen von einem großen Zusammenhalt und Teamgeist.

Durch das Programm führten Madeleine Jupe und Philipp Hesselmann. Bereichert wurde die Feier durch Auftritte der Big Band. Ein Höhepunkt war der Liedvortrag von Lisa Bergmann, begleitet von Philipp Hesselmann an der Gitarre. So mancher Besucher musste sich bei diesem Vortrag eine Träne verdrücken.

Höhepunkt für die Abiturienten war die Ausgabe der Zeugnisse. Jeder ging untermalt von Musik eines ihrer Lieblingslieder auf die Bühne. Neben den Zeugnissen erhielten alle eine gelbe Rose.

Beim anschließenden Sektempfang wurden noch so einige Erinnerungen der Schulzeit ausgetauscht. Und am Freitagabend wurde dann gemeinsam beim Abiball der erfolgreiche Abschluss gefeiert. 

Theo.Wolters@mdhl.de

10er Abschluss 2014

10er Abschluss

Im Leben junger Menschen gibt es wohl nicht viele Momente, in denen es angebracht ist, sich in der Schule möglichst chic zu kleiden. Da muss schon was ganz Besonderes passieren. So wie gestern.

Da gab es nämlich Abschlusszeugnisse für den zehnten Jahrgang der Wolfhelm-Gesamtschule.

Grund genug, um dem Anlass auch durch feierliche Atmosphäre Glanz zu verleihen.

Obwohl: Ein Blick in die glücklichen Gesichter der jungen Frauen und Männer hätte gestern während der Abschlussfeier genügt, um diesen Glanz zu erleben.

„Ich bin aufgeregt, traurig und stolz“, sagte eine der Hauptpersonen des Nachmittags, Zehntklässlerin Aylin (16). Und Mitschülerin Lisa (16) ergänzte: „Es ist irgendwie eine Mischung aus glücklich und traurig.“

Gemeinsam mit ihren Mitschülern erlebten sie eine Feier, in deren Verlauf die Redner auch über die Beurteilung nach Noten hinaus lobende und motivierende Worte für diese zu verabschiedende Schülergeneration fanden.

So erklärte Schulleiterin Anne Jung: „Ihr habt Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft und den Blick füreinander gezeigt. Bewahrt euren Teamgeist.“

Da mochte auch die stellvertretende Bürgermeisterin Barbara Finke nicht hinten anstehen. Sie gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Olfen und zeigte sich optimistisch, dass die Schüler auch mit Hilfe der Eltern und Lehrer gut vorbereitet sind, wenn es auf dem weiteren Lebensweg heiße, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und soziale Kompetenzen zu beweisen.

Für die Zehntklässler sprach Schülervertreterin Josephine Behlert von einem weinenden und lachenden Auge angesichts des Abschieds. Sie erinnerte humorvoll an die Schulzeit mit legendären Ausflügen.

Während der Feier umrahmten musikalische Beiträge der Schul-Big-Band, des Saxophon-Quartetts und der Lehrer die Redebeiträge musikalisch.

Zahlen lieferte die Feier auch. Mick Stumpf und Lukas Lübbert waren die Besten mit einem Notendurchschnitt von 1,17, gefolgt von Lara Bissmann (1,3).

75 der Zehntklässler haben die Fachoberschulreife mit Qualifikation, 30 die Fachoberschulreife und elf den Hauptschulabschluss geschafft.