Projektwoche an der Wolfhelmschule

20.​07.​2026

In der vergangenen Woche fand an unserer Schule unsere stufenübergreifende Projektwoche statt, in der sich Schüler:innen der Jahrgänge 5 - 8 auf unterschiedliche Weise besondere Erfahrungen über den Unterricht hinaus machen konnten. Von künstlerischen, kreativen Projekten, über sportliche Betätigung wie z.B. das Erlernen neuer Sportarten, Robotik, Erkundungen mit einer APP in der Botanik oder mit Mikroskopen bei den Insekten – den „heimlichen Herrschern der Erde“ – bis hin zur Schulung der Achtsamkeit in der Natur oder Pen&Paper-Rollenspielen war hier für jedes Kind etwas dabei. 
 

Die Jahrgangsstufe 9 verlebte unterdessen im Rahmen ihrer interessensorientierten Profilprojekte erlebnisreiche Tage in London, Hamburg, Bremen, Trier und auf Norderney.
 

Während der drei Tage arbeiteten die Teilnehmer:innen in kleinen Gruppen an verschiedenen Projekten und konnten ihre Interessen und Ideen vielseitig einbringen und neue Fähigkeiten entwickeln. Hierbei wurden die Lehrkräfte von den Schüler:innen der aktuellen Q1 unterstützt, um allen ein Gefühl von Gemeinschaft und Miteinander zu vermitteln. Vor allem ging es um die Umsetzung von Bereichen, die im Schulalltag oftmals zu kurz kommen und so allen Jahrgängen einen schönen, gemeinsamen Abschluss des Schuljahres zu bieten. 
 

Das Ausüben von verschiedenen Sportarten und Tänzen, darunter auch eher weniger Bekannte, wie Flag Football oder Capoeira waren besonders beliebt. Kreative Arbeiten wie das Knüpfen von Armbändern, das Arbeiten an der Nähmaschine, verschiedene Handwerkskünste wie das Modellieren mit Ton oder das kulinarische Ausleben in der Küche beim Erstellen von „Geschenken aus der Küche“ kamen bei den Schüler:innen gut an. 
 

Aber auch naturwissenschaftliche Bestandteile der Angebote wie das Erlernen von Achtsamkeit in der Natur, wobei eine Fahrradtour durch die Umgebung auf dem Tagesplan stand oder auch Ausflüge in den Emscher-Lippe Park und zu heimischen Imkern wurden mit Begeisterung angenommen. 

Ein aus unserer Sicht besonders schönes Projekt war das generationenverbindende „Alt trifft Jung“. Hierbei besuchten die Kinder die Seniorenheime vor Ort und verbrachten Zeit mit den Senioren. Ein schönes Zeichen von Bewusstsein und Verantwortungsgefühl, auch bei den Jüngeren. Auf diese Weise erfahren beide Seiten Zusammenkunft und das gegenseitige Achtgeben.
 

Das Stärken von Teamarbeit und Eigenverantwortung stand hier also besonders im Vordergrund. Klassenübergreifend erfuhren die Kinder ebenso die Zusammenarbeit mit anderen, ihnen unbekannten Mitschüler:innen und hatten die Möglichkeit neue Freundschaften zu knüpfen. 
 

Als besonderes Highlight der Projektwoche gab es am Donnerstag Mittag eine große Versammlungen in den Foren der beiden Standorte, bei der alle Projekte ihre Ergebnisse oder Erlebnisse präsentieren konnten, darunter Tänze, Kunstausstellungen und neue, sportliche Fähigkeiten. So erhielten alle Teilnehmer:innen, Lehrkräfte und Eltern einen Einblick in Engagement und vielfältige Ergebnisse der Anderen. 
 

Diese Woche hat damit erneut gezeigt, wie abwechslungsreich und fördernd Schule wirklich sein kann. Die Möglichkeit neue Dinge auszuprobieren und über den Unterricht hinaus Neues zu lernen, zeigt sich nun schon im dritten Jahr jedes Jahr aus Neue und verbindet Schüler:innen, Lehrkräfte und das Gefühl von Schule im Allgemeinen über die Grenzen des Alltäglichen hinaus. 
 

Von Hermine Brokmeier und Lisa Marie Albert, Q1
 

 

 Projektwoche