Gesellschaftslehre

Das Fach Gesellschaftslehre – Aufgaben und Ziele

Gesellschaftslehre ist ein Unterrichtsfach, das in der Sekundarstufe I durchgängig in den Jahrgängen 5 bis 10 im Klassenverband unterrichtet wird und die Inhalte der Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik verbindet. Es werden den Schülern und Schülerinnen fachliche Kompetenzen aller drei Teilbereiche vermittelt.

Der Anspruch dieses Integrationsfaches ist die gleichwertige Zusammenführung der drei fachspezifischen Perspektiven. Das bedeutet nicht, dass einzelne Unterrichtsvorhaben der Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik abwechselnd unterrichtet werden. Vielmehr verbindet der GL-Unterricht diese drei Fächer mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Dieser integrative Ansatz schafft die Möglichkeit, Probleme eher im ganzheitlichen Zusammenhang, mit Blick auf die historische, geografische und politische Dimension, zu erkennen und Lösungen zu suchen, die der Komplexität des jeweiligen Themas angemessen sind.

Das Fach Gesellschaftslehreleistet „einen gemeinsamen Beitrag zur Entwicklung von Kompetenzen, die das Verstehen der Wirklichkeit sowie ihrer gesellschaftlich wirksamen Strukturen und Prozesse ermöglichen und die Mitwirkung in demokratisch verfassten Gemeinwesen unterstützen sollen“ (Kernlehrplan für die Gesamtschule – Sekundarstufe I – in Nordrhein-Westfalen, 2011, S. 10). Oberstes Ziel des Lernens im Integrationsfach Gesellschaftslehre ist es in diesem Zusammenhang, historisches, geografisches, politisches und soziales Bewusstsein zu entwickeln und die Mündigkeit der Schüler und Schülerinnen zu fördern, um somit eine gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten.

Übersicht über die Unterrichtsthemen im Fach Gesellschaftslehre

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Fachkonferenzvorsitzender:

Stefan Püngel

 

Mailto: pus@wolfhelmschule.com

Unterrichtsergebnisse

Im Jahrgang 7 sieht der schulinterne Lehrplan im Fach Gesellschaftslehre eine Beschäftigung mit dem politischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland und den damit in Verbindung stehenden Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche vor. In diesem Zusammenhang setzen sich die Schüler und Schülerinnen mit dem Begriff der Demokratie und den fünf Wahlgrundsätzen auseinander.

Um diese Merkmale der Bundesrepublik Deutschland anschaulich darzustellen, produzierte die Klasse 7.2 mit Frau Stefani in Kleingruppen Erklärvideos. Diese erklären auf kreative Art und Weise, in wenigen Minuten, mit klaren Sätzen und ansprechenden Bildern politische Grundbegriffe.

Ausflug in das LWL Museum nach Herne

 

Am 19.01.2016 machte die Klasse 5.2 und Klasse 5.4 einen Ausflug in das LWL Museum nach Herne. Ich berichte über eine der Führungen im Museum. Die Museumsführerin Dr. Katarina Hülscher erklärte uns woher die Steinzeit ihren Namen hat: Das liegt daran, dass die meisten Werkzeuge und Waffen aus Stein hergestellt worden sind. Die Steinzeit begann vor etwa 2,5 Millionen Jahren. Als nächstes erklärte uns Frau Hülscher wie die Menschen in der Steinzeit Feuer machten. Man nahm einen Feuerstein und einen Eisenstein. Die beiden Steine hielt man gerade und schlug mit dem Eisenstein senkrecht an die Kante des Feuersteins. Auf den Feuerstein legte man das Innenleben eines Zunders. Mit diesem Stück Zunder fing man die Funken auf und brachte den Zunder zum Brennen.

 

Als nächstes untersuchten wir die Unterschiede zwischen Neandertaler und modernem Mensch. Die Neandertaler hatten größere Überaugenwülste und eine größere Nase als der moderne Mensch. Der moderne Mensch allerdings hatte eine höhere Stirn als der Neandertaler. Dafür ist das  Gehirn des modernen Menschen kleiner als das des Neandertalers.

 

In der Jungsteinzeit fingen die Menschen an sesshaft zu werden. Sie bauten Getreide an und wohnten in festen Häusern. Wenn jemand starb beerdigten sie diesen auf einer Art Friedhof. 

 

 

 

Artikel von Emma Farwick Klasse 5.2