Naturwissenschaften

Was sind Naturwissenschaften und wie werden sie an unserer Schule unterrichtet?

Das Fach NW umfasst die drei großen Wissenschaften Biologie, Chemie und Physik, die die drei Perspektiven darstellen, unter denen die Natur erforscht wird. Im NW-Unterricht finden die Lernenden ausgehend von ihrer Lebenswelt vielfältige Anlässe, Phänomene und Probleme, die in der Natur auftreten, unter eigenen Fragestellungen zu erforschen.

 

Unterrichtsorganisation in der Sekundarstufe I:

Im 5. und 6. Schuljahr wird das Unterrichtsfach NW unterrichtet, in dem die Wissenschaften Biologie, Chemie und Physik zu einem Lernbereich zusammengefasst sind.

In den Jahrgängen 7-10 wird der Unterricht in den einzelnen Fachwissenschaften erteilt: Physik in den Jg. 7 und 9, Biologie in den Jg. 8 und 10, Chemie in den Jg. 8, 9 und 10. Dabei gilt es zu beachten, dass Chemie ab Jg. 9 differenziert als G- und E-Kurs unterrichtet wird.

 

  • Wahlpflichtbereich: Mit Beginn des 6. Schuljahres und bis zum 10. Schuljahr können die Lernenden im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts einen Kurs in NW wählen.
  • Profilprojekte: Die Lernenden des Jg. 9 und 10 können den zweijährigen Profilprojektkurs „Informatik, Naturwissenschaften und Technik“ (In-Na-Tec) anwählen, der experimentelle Forschungsreisen, modernste Programmierungen und eigene Konstruktionsbauten miteinander vereint.
  • Im Offenen Angebot „Naturwissenschaften“ werden naturwissenschaftliche Experimente, Versuche und Modellkonstruktionen durchgeführt. Unter der Anleitung eines Fachlehrers werden wöchentlich wechselnde Angebote gemacht.

 

Unterrichtsorganisation in der gymnasialen Oberstufe:

In der Oberstufe können die Lernenden derzeit Grundkurse in den Fächern Biologie und Chemie sowie einen Leistungskurs Biologie wählen.

 

Was ist das Ziel der Naturwissenschaften?

Unsere Gesellschaft wird wesentlich von den Naturwissenschaften geprägt. Das Wechselspiel zwischen naturwissenschaftlicher Erkenntnis und deren Anwendungen in der Praxis führt zu einer sich stetig verändernden Lebenswelt (z.B. Gentechnik und Medizin). Der Einzelne erlebt diese Veränderungen in seinem täglichen Leben. Einerseits ergeben sich durch die NW große kulturelle Leistungen und Fortschritte des Menschen, andererseits entstehen aber auch enorme Risiken.

Menschen stehen daher vor der Herausforderung, in der naturwissenschaftlichen Entwicklung Chancen und Risiken zu bewerten und ihr persönliches Handeln an ihren eigenen Bewertungen auszurichten. Dazu benötigen sie die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen, die es ihnen erlaubt, sich neues Wissen anzueignen und dieses Wissen in persönliche, gesellschaftliche und globale Bezüge zu stellen. Unser NW-Unterricht strebt daher eine naturwissenschaftliche Grundbildung an, welches dem Lernenden eine aktive Teilhabe an dieser Entwicklung ermöglichen soll und folglich Grundlage für seine Mündigkeit ist.

 

„Naturwissenschaftliche Grundbildung (Scientific Literacy) ist die Fähigkeit, naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden, naturwissenschaftliche Fragen zu erkennen und aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen, um Entscheidungen zu verstehen und zu treffen, welche die natürliche Welt und die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen Veränderungen betreffen.” (Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg. 2000): Schülerleistungen im internationalen Vergleich, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, S.66).

 

Der Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern hat somit einen hohen Stellenwert im Gesamtbildungskonzept unserer Schule

 

Wie kann der Unterricht in NW aussehen?

Um einen ersten Einblick in unsere Unterrichtsarbeit zu erhalten, finden Sie im Folgenden einige Einblicke in den NW-Unterricht an unserer Schule.

Übersicht über die Unterrichtsthemen im Fach Naturwissenschaften

Bitte anklicken, vergrößern und durchblättern.

 

Fachkonferenzvorsitzender:

Kamil Kwiatkowski

 

Mailto: kwk@wolfhelmschule.de

 „Zu Hause lauern viele gefährliche Stoffe“
Die Schülerinnen und Schüler des Chemiekurses im 9. Jahrgang der Wolfhelmschule beschäftigen sich zurzeit mit dem Thema „Gefahrstoffe im Haushalt“. Hier erforschen sie unter anderem verschiedene Säuren und Laugen, die uns zum Teil aus alltäglichen Situationen bekannt sind. Oft findet man in Haushalten Spülmaschinentabs, Spiritus, Benzin, Batteriesäure, Rohrreiniger, Backofenspray und vieles mehr. Diese Stoffe stehen häufig ungesichert im Schrank und sind deshalb besonders für kleine Kinder eine Gefahr.
Die Lernenden entwickeln während der Unterrichtseinheit Verfahren, wie man gefährliche Stoffe sicher analysiert, verwendet und entsorgt. So sind sie zum Beispiel in der Lage, ungefährliches Wasser und stark ätzende Salzsäure, die auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden sind, anhand eines selbst hergestellten Indikators zu erkennen.
Mit dem hergestellten Indikator wurden auch Zitronensäure, Rohrreiniger, Cola, Benzin, Brennspiritus, Mineralwasser, Essig(-säure) und Seife untersucht. Das entstandene Farbenspiel ist einerseits schön anzuschauen, aber es gibt auch Aufschluss darüber, ob es sich um eine saure, alkalische oder neutrale Flüssigkeit handelt. Ziel neben den vermittelten Fachkenntnissen ist der verantwortungsvolle Umgang mit Chemikalien gegenüber dem Menschen und der Natur.
 „Zu Hause lauern viele gefährliche Stoffe“
Die Schülerinnen und Schüler des Chemiekurses im 9. Jahrgang der Wolfhelmschule beschäftigen sich zurzeit mit dem Thema „Gefahrstoffe im Haushalt“. Hier erforschen sie unter anderem verschiedene Säuren und Laugen, die uns zum Teil aus alltäglichen Situationen bekannt sind. Oft findet man in Haushalten Spülmaschinentabs, Spiritus, Benzin, Batteriesäure, Rohrreiniger, Backofenspray und vieles mehr. Diese Stoffe stehen häufig ungesichert im Schrank und sind deshalb besonders für kleine Kinder eine Gefahr.
Die Lernenden entwickeln während der Unterrichtseinheit Verfahren, wie man gefährliche Stoffe sicher analysiert, verwendet und entsorgt. So sind sie zum Beispiel in der Lage, ungefährliches Wasser und stark ätzende Salzsäure, die auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden sind, anhand eines selbst hergestellten Indikators zu erkennen.
Mit dem hergestellten Indikator wurden auch Zitronensäure, Rohrreiniger, Cola, Benzin, Brennspiritus, Mineralwasser, Essig(-säure) und Seife untersucht. Das entstandene Farbenspiel ist einerseits schön anzuschauen, aber es gibt auch Aufschluss darüber, ob es sich um eine saure, alkalische oder neutrale Flüssigkeit handelt. Ziel neben den vermittelten Fachkenntnissen ist der verantwortungsvolle Umgang mit Chemikalien gegenüber dem Menschen und der Natur.

Bildergalerie aus dem Chemieunterricht