Sport

Warum ist Schulsport so wichtig?

In Zeiten des allgemeinen Bewegungsmangels wird Sportunterricht an Schulen immer wichtiger. Durch Sportunterricht soll den Schülern zunächst Spaß an Sport und Bewegung vermittelt und ein aktives Leben der Schüler gefördert werden. Das Fach Sport wird an der Wolfhelmschule zwei bis vier Stunden pro Woche unterrichtet und ist in den schulischen Lehrplänen in ausreichendem Umfang verankert.

 

Was lernen die Schüler im Sportunterricht?

Der Sportunterricht soll zum einen durch körperliche Aktivität die Entwicklung der Schüler fördern und ihnen zum anderen die Spiel- und Sportkultur näher bringen. Durch das Bewegen, Spielen und das sportliche Mit- und Gegeneinander entwickeln sich die Schüler nicht nur motorisch, sondern auch geistig und sozial weiter.

Sportunterricht ist bei Schülern meist ein willkommener Ausgleich zum restlichen Unterricht im Klassenzimmer. Hier können sie Spannungen und Stress aus dem Schultag abbauen und sich körperlich betätigen. Das wirkt sehr positiv auf die Gesundheit und das Körpergewicht.

Als Schwerpunktsportarten hat sich die Wolfhelmschule für Basketball und Badminton entschieden.

Neben dem regulären Sportunterricht bietet die Wolfhelmschule im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften mehrere Sport AGs für die Jahrgänge 5 - 7 an, die die Schüler je nach Interesse wählen können.

Für den „Outdoor – Sport“ können wir die sehr großzügig und modern ausgestatteten Anlagen des Steverstadions benutzen. Neben zwei Kunstrasenplätzen und einer 400-Meter-Tartanbahn stehen für den Bereich Leichtathletik mehrere Weitsprunggruben (auch mit Tartan-Anlaufbahn), Kugelstoßringe, ein kleiner Tartanplatz, eine Rasenspielwiese und eine Beachvolleyballanlage zur Verfügung. Auch schulische Wettbewerbe wie die Bundesjugendspiele, Fußball und die Triathlon- AG finden hier statt.

Für den 8. Jahrgang gibt es – auf freiwilliger Basis - die Möglichkeit, an einer Skifreizeit teilzunehmen.

Übersicht über die Unterrichtsthemen im Fach Sport

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Fachvorsitzende Sport

Julian Gluns

 

Mailto: glj@wolfhelmschule.com

Gesamtschüler mit allen Wassern gewaschen – Mit dem Drachenboot auf dem Kanal

„Wenn man mit Jule Hake eine Deutsche Meisterin im Kajak in seinem Sportkurs hat, die schon fast auf der ganzen Welt auf verschiedenen Regatten gepaddelt ist und als mögliche deutsche Olympia Hoffnung gilt und man selber noch Affinität zum Kanufahren besitzt, ist das natürlich eine absolute Steilvorlage, die man nicht ungenützt verstreichen lassen kann,“ so Bert Baesgen, Sportlehrer im 12. Jahrgang.

Und so hatte sich der Sportkurs auf eine spannende Exkursion geeinigt, auf der man in einem 22sitzigen (!) so genannten Drachenboot Gruppenerfahrung auf dem Wasser machen konnte.

Unter uneigennütziger Mithilfe der Eltern von Jule Hake und in Kooperation mit dem Emscher-Lippe-Kanu-Club in Datteln war natürlich das Thema Sicherheit an erster Stelle: Ausgerüstet mit Schwimmwesten, Verhalten bei passierendem Schiffsverkehr, Rettungsmaßnahmen im Falle der Kenterung und zwei Rettungswurfsäcken im Lehrergepäck bestand die erste Aufgabe darin, dass über 12m lange Boot gemeinsam zu Wasser zu lassen. „Eine Sache, die die Gemeinschaft fördert und am praktischen Beispiel zeigt, dass man gemeinsam in einer Gruppe im wahrsten Sinne des Wortes “Großes bewegen kann“, so Baesgen weiter.

Nach einer Einführung in grundlegende Paddeltechniken ging es nach dem Einsteigen dann aber richtig los.

Auch hier war die Erfahrung schnell gemacht, dass ein unkoordinierter „Tausendfüßler“ einerseits so gut wie nicht vorankommt, andererseits dem Vor- und Hintermann gerne schon einmal eine unfreiwillige Dusche beschert, sodass man ordentlich mit Wassern gewaschen wird.

Um dies zu rhythmisieren ist das Drachenboot aber mit einem Trommler ausgestattet, der, wie bei altrömischen Sklavenbooten, den Takt vorgibt. Dass dieser Job bei den Schülern natürlich hoch begehrt war und deshalb zwischendurch auch einmal getauscht wurde, versteht sich von selbst.

Aber gemäß dem pädagogischen Prinzip „Learning by doing“ gelang es den Schülern schnell den passenden Rhythmus mit der richtigen Schlagtechnik zu verbinden, so dass das Drachenboot kurzfristig sogar Geschwindigkeiten erreichte, die das Wasserskifahren sicherlich möglich gemacht hätte. Eine genauso außergewöhnliche wie sportliche Erfahrung!

Als dann gegen 19.30 Uhr Mutter Hake schon die ersten Grillwürstchen auf den Rost gelegt hatte, die Schüler ihre mitgebrachten Salate auspackten und damit der durchaus anstrengende Kanunachmittag am Bootshaus ausklang, bestand einhellig die Meinung, dass eine solche sportliche Exkursion nicht nur eine spritzige, sondern auch „coole“ Veranstaltung war.  

7er der Gesamtschule Olfen wagen sich an den SEK-Einstellungstest

Selm-Bork-Olfen. In der letzten Woche besuchte die 7.4 der Gesamtschule Olfen das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW in Selm-Bork und bekam einen Einblick in das Amt für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW. Die Schulklasse thematisierte im Sportunterricht den „Parkoursport“ und lernte Hindernisse sicher, effizient und elegant zu überwinden. Der Unterrichtsgang knüpfte an das Unterrichtsvorhaben an und die Schülerinnen und Schüler erprobten sich an vereinfachten Stationen des SEK-Einstellungstests, begleitet durch einen SEK-Trainer, der für die sportliche Ausbildung der SEK-Beamten zuständig ist.

Der Ausflug ermöglichte der Klasse einen tiefen Einblick in die Polizeiarbeit: Tatortwohnungen, den Fahrsicherheitsplatz, Schießanlagen und Einsatzfahrzeugen durften die Schülerinnen und Schüler kennenlernen. Frau Niehoff von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des LAFP führte die Gruppe im Joggingmarsch von Anlage zu Anlage und beantwortete fleißig die neugierigen Fragen der Schülergruppe. „Am spannendsten fand ich die Rollenspiele der Studenten in den Tatortwohnungen!“, so ein Schüler der Klasse. Da für die Studenten zurzeit die praktische Ausbildung vor Ort stattfindet, konnten die Schüler live bei einer Übung zur Tatortaufnahme zusehen, Fragen stellen und selbst einmal Vermutungen über den Tathergang aufstellen. Auch einen ehemaligen Schüler traf Herr Kreimer, der Klassenlehrer dieser Lerngruppe: „Ein schöner Zufall. Ich hoffe, es landen noch weitere meiner Schüler oder Schülerinnen, mit dem Wunsch in den Polizeidienst zu treten, hier und laufen mir vielleicht beim nächsten Mal über den Weg!“ Die Möglichkeit besteht mit einem Schulabschluss, der zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt. Für die 7er waren die Informationen über Praktikumsmöglichkeiten bei der Polizei, die für sie in dem neunten Jahrgang anstehen, viel interessanter. Einige Schülerinnen und Schüler bekundeten jetzt schon ihr Interesse.

Der Morgen wurde durch den Mittagstisch in der Kantine abgerundet und auch hier waren die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung dabei. „Wenn hier schon all-you-can-eat ist, müssen wir das auch nutzen“, sagte ein Schüler mit dem dritten Teller Reis mit Geschnetzeltem und bedankte sich höflich bei der freundlichen Dame bei der Ausgabe. Mit vollem Bauch, einer Menge spannender Informationen über die Ausbildung bei der Polizei und praktischen Erfahrungen fuhr die Klasse am Mittag zurück. Lehramtsanwärterin Elisa Mentrup, die im Rahmen ihrer Ausbildung das Unterrichtsvorhaben „Parkoursport“ durchführte, zog das Fazit: „Der Unterrichtsgang hat sich im vollem Maße gelohnt. Wir bringen frisch motivierte und begeisterte Schülerinnen und Schüler wieder mit zurück. Wir hatten einen äußerst schweißtreibenden und spannenden Morgen und haben uns allen Herausforderungen gestellt. Vielleicht sitzen in den Reihen der Klasse die nächsten Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos.“