Schülerakademie

Meine Teilnahme an dem Seminar in Brüssel des Schülerkollegs International

 

An den Tagen vom 24. bis 27. Februar 2016 habe ich an einem Seminar des Schülerkollegs International zum Thema „Jugendpartizipation in Europa“ in Brüssel teilgenommen. Diesem Seminar, dass von dem Studentenforum im Tönissteiner Kreis, eines Vereines zur Förderung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, veranstaltet wurde, war bereits ein Seminar in Berlin vom 25. bis zum 28. November 2015 vorausgegangen, an dem ich ebenfalls teilgenommen und darüber hier auf unserer Homepage berichtet hatte.

 

Das Seminar begann in Köln, wo sich die 23 Teilnehmer aus ganz Deutschland zur gemeinsamen Weiterreise nach Brüssel trafen. Dort wurde am Nachmittag bereits mit den ersten einführenden Programmpunkten begonnen. Den Tag schlossen wir, wie an den anderen Tagen auch, mit einem gemeinsamen Abendplenum ab, bei dem wir uns über unsere persönlichen Eindrücke oder Fragen zum weiteren Verlauf des Programmes austauchen konnten.

 

Wie bereits in Berlin fanden an den folgenden Tagen zahlreiche Treffen mit verschiedenen Referenten aus Politik und Medien in den Gebäuden verschiedener politischer Institutionen in Brüssel statt, deren inhaltlicher Schwerpunkt diesmal jedoch auf Gesprächen und Diskussionen zu Fragen der Europapolitik lag. So trafen wir uns beispielsweise am nächsten Morgen mit Herrn Herbert Reul, welcher Mitglied im Europäischen Parlament und dort Vorsitzender der CDU/CSU- Gruppe ist. Stand am Vormittag dieses ersten Tages in Brüssel die Zusammenarbeit zwischen den Deutschen Behörden und den EU- Behörden im Vordergrund, ging es am Nachmittag vor allem um Themen der EU- Außenpolitik. Beispielsweise berichtete uns Konstantin von Metzingen von seiner Arbeit im Europäischen Auswertigen Dienst. Während des Seminares in Brüssel hatten wir übrigens zwischen den einzelnen Programmpunkten Zeit um selbst Kurzreferate zu bestimmten Themen, in meinem Falle des Europäischen Auswertige Dienst, zu halten, die wir zuvor in Deutschland vorbereitet hatten.

 

Besonders interessant war am nächsten Morgen ein Treffen mit zwei Interessensvertretern von BMW sowie der NGO „Transport & Environment“, bei dem wir viel über die Arbeitsweise der Lobbyisten in Brüssel erfuhren. Am Nachmittag des zweiten Tages in Brüssel fand ein Planspiel, das wir in unserer Unterkunft durchführten und das eine vereinfachte Simulation der EU- Gesetzgebungsprozesse darstellte, statt. Die gespielte Änderung der RICHTLIENIE 2004/81/EG DES RATES vom 29. April 2004 über die Erteilung von Aufenthaltstiteln für Drittstaatsangehörige […] bereitete uns in jeder Hinsicht Freude und veranschaulichte auch die Komplexität der Gesetzgebungsprozesse gut.

 

Am nächsten Tag machten wir uns, nachdem noch einige letzte gemeinsame und persönliche Gespräche geführt worden waren, wieder auf den Weg zurück nach Köln.

 

Die Teilnahme an dem Seminar in Brüssel bleibt für mich ein unvergessliches Erlebnis. Das Gehörte und Gesehene verdeutlicht für mich den unschätzbar hohen Wert der EU und die Notwendigkeit, die Gemeinschaft der Menschen in Europa auch in Zukunft zu bewahren und mitzugestalten.

 

Schülerkollegs International Berlin aus der Teilnehmerperspektive von Jens Noske (EF)

Vom Mittwoch, den 25. November bis zum Samstag, den 28. November 2015 hatte ich die Gelegenheit, an einem Seminar des Schülerkollegs International zum Thema „Jugendpartizipation in Europa“ in Berlin teilzunehmen. Als Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurde ich im Frühsommer 2015 eingeladen, mich für dieses Seminar zu bewerben und hatte das Glück, als einer von 24 Teilnehmern zwischen 15 und 19 Jahren aus ganz Deutschland ausgewählt zu werden. Das Schülerkolleg International wird jährlich vom Studentenforum im Tönissteiner Kreis, eines Vereines zur Förderung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, veranstaltet. Der Schwerpunkt der Arbeit dieser Organisation liegt auf der internationalen Zusammenarbeit.

So fuhr ich am Mittwochmorgen mit der Bahn von Lüdinghausen nach Berlin, wo am Abend in unserem Quartier die ersten einführenden Programmpunkte des Seminares begannen. In den folgenden Tagen trafen wir uns mit verschiedenen Referenten aus Politik und Medien zu Vorträgen, Planspielen und Diskussionsrunden. Zum Beispiel hatten wir am nächsten Morgen ein Gespräch mit Rainer Rudolf, dem Referatsleiter für europapolitische Beziehungen zu den EU-Mitgliedsstaaten, EU-Erweiterungsfragen, EU-Außenbeziehungen und Europarat. Am Nachmittag trafen wir uns mit Mitgliedern der Jungen Europäischen Föderalisten zu einer Diskussion über Zukunftsperspektiven der Europäischen Union. Auch am Freitag erwarteten uns nach der Abfahrt von unserem Quartier um 7 Uhr spannende Gespräche mit verschiedenen Referenten, darunter Mitglieder des Bundestages, des Auswärtigen Amtes und Tamara Anthony, Berlinkorrespondentin des ARD-Hauptstadtstudios. Am Samstagvormittag konnten wir uns über Möglichkeiten von Austauschprogrammen und Stipendien informieren, bevor wir uns alle wieder auf den Weg nach Hause machten.

Doch damit ist unsere gemeinsame Arbeit noch nicht beendet, da wir eine Jahrespublikation verfassen, die abschließend online veröffentlicht wird. Auch gibt es für die Teilnehmer ein Mentorenprogramm zur Orientierung hinsichtlich Studien- und Berufsmöglichkeiten.

Nach dieser spannenden Veranstaltung freue ich mich in Erwartung auf weitere interessante Diskussionsrunden und Treffen mit vielen beeindruckenden Menschen bereits auf den zweiten Teil, der Ende Februar in Brüssel stattfinden wird.