Netbook

Netbookeinsatz im Mathematikunterricht

Der Einsatz des Computers hat an der Wolfhelmschule eine lange Tradition. Schon seit vielen Jahren gehörte z.B. die Kenntnis von Excel zum Standardprogramm des alten Computerführerscheins. Aber erst mit der Einführung der Netbooks als Werkzeug für alle Schülerinnen und Schüler lassen sich die Möglichkeiten voll ausschöpfen.

Die SchülerInnen erhalten jetzt über Lernportale wie z.B. "Bettermarks", "Realmath" oder "Mathematik üben" online vielfältige Angebote, die selbstkontrollierend sind. Das bedeutet, dass die SchülerInnen individuell, ihrem eigenen Tempo und ihren eigenen Fähigkeiten folgend, sich Aufgaben stellen und sofort Rückmeldungen bekommen können, ob sie richtig oder falsch gerechnet haben. Außerdem werden ihnen noch Online-Hilfestellungen angeboten.

Aber auch im Bereich der Geometrie bietet ein Programm wie Geogebra, das die SchülerInnen mit ihrem Netbook nutzen können, vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

Die Netbooks sind, wie in anderen Fächern auch, ein Meilenstein bei der Schaffung individueller Lernwege im Mathematikunterricht.

Oberstufenschüler arbeiten jetzt auch mit Netbooks

Die Oberstufenschüler an der Gesamtschule haben erstmals Netbooks erhalten. Seit drei Jahren lernen die Klassen fünf bis sieben bereits interaktiv mit den kleinen tragbaren Computern.
Eigentlich hätte die Lücke erst in drei Jahren geschlossen werden sollen: Bis dahin hatte sich die Gesamtschule in Olfen zum Ziel gesetzt, alle Schüler mit Netbooks auszustatten, von Klasse acht aufwärts jedes Schuljahr ein Jahrgang mehr. Jetzt ging es doch schneller: Alle Schüler ab der elften Klasse haben seit Mittwoch ebenfalls einen der schicken Mini-Computer.
„Das Projekt war so erfolgreich, dass wir nicht mehr länger warten wollten und unser Tempo gesteigert haben“, sagte Schulleiterin Anne Jung. Das zeige den hohen Stellenwert der Netbook-Arbeit. „Wir finden es wichtig, dass das Netbook ein ganz normales Arbeitsmittel wird, in dem wir die Schüler fitmachen wollen.“
Die Stadt stellt mit dem beginnenden Schuljahr 92 neue Netbooks zur Verfügung, fast die Hälfte aller Gesamtschüler hat dann eins. „Wir freuen uns, dass die Stadt jetzt mehr investieren muss“, sagte Bürgermeister Josef Himmelmann. Es sei fest eingeplant und wichtig, das Geld in die Bildung zu stecken. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Region, wir werden damit unserem Bildungsauftrag gerecht.“
Zur Ausstattung an der Gesamtschule gehören auch die elektronischen Whiteboards, die Tafeln ersetzen und mit den Netbooks verbunden werden können. Für die Schüler ändere sich die Art und die Qualität des Lernens, sagt Lehrer Peter Klam: „Es ist kein lehrerzentrierter Unterricht mehr. Die Schüler haben nun die Möglichkeit, Aufgaben interaktiv und miteinander zu lösen und überall zu lernen, nicht nur im Klassenraum.“
Die Netbooks werden in fast allen Fächern eingesetzt, von Deutsch, Englisch und Mathe über Gesellschaftskunde und Kunst. Die Nachfrage bei den Schülern sei groß, wie auch Lehrer Rainer Timmermann beobachtet. „Mit dem Netbook kann man Dinge animieren, visualisieren, die Schüler werden eigenverantwortlicher, und die Lehrer werden flexibler.“ Fragen, die im Unterricht aufkämen, könnten per Internet schnell beantwortet werden, auch die Lehrer würden so wieder zu Lernenden.

Anna Altfelix (Ruhr-Nachrichten)

Interesse an Netbookarbeit der Wolfhelmschule jetzt auch im Fernsehen

Das Interesse der Öffentlichkeit an der Netbookarbeit unserer Wolfhelmschule ist sehr groß. Jetzt stattete Center TV der Schule einen Besuch ab und drehte einen Beitrag der hier zu sehen ist.