MINT-News

Ministerin Gebauer zeichnet „MINT-freundliche Schulen“ und „Digitale Schulen“ in Nordrhein-Westfalen aus

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Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Nordrhein-Westfalen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.

Die Ministerin für Schule und Bildung in NRW, Yvonne Gebauer sagte auf der Verleihung: „Die geehrten Schulen erhalten heute für ihr Engagement im Bereich der MINT-Bildung ein sichtbares Zeichen der Anerkennung. Ein anregender MINT-Unterricht auf der Höhe der Zeit kann aus Schülerinnen und Schüler von Heute Nachwuchs-Forscher oder auch Lehrkräfte für MINT-Fächer von Morgen machen. Den ausgezeichneten Schulen gelingt es, durch gute Konzepte ihre Schülerinnen und Schüler für die spannenden MINT-Fächer zu begeistern.“

„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. […]

 

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Schüler der Wolfhelmschule unter den Besten 10 Teams in NRW!

3 Schüler der Wolfhelmschule Olfen haben mit ihrem Projekt, einem automatischen Gewächshaus, die Endrunde des VDE Technikpreises erreicht. Sie haben sich gegen mehr als 30 andere Projekte durchgesetzt und dürfen nun am Schuljahresende ihr fertiges Gewächshaus, samt Ausarbeitung, der Jury im NRW Finale vorstellen. Sie bekommen zur Förderung ihres Projektes vom VDE Rhein-Ruhr eine Förderung von 500€.  

Das Projekt soll innerhalb des Projektkurs STEAM realisiert werden. Der Projektkurs Steam wird an der Wolfhelmschule seit diesem Jahr in der 12.2 und 13.1 angeboten und bietet interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit an Projekten aus dem MINT Bereich zu arbeiten. STEAM ist dabei ein Akronym für Science, Technology, Engineering, Arts und Mathematics. Die Bandbreite der in diesem Jahr umzusetzenden Projekte reicht von bionischen Robotern, über einen intelligenten Spiegel bis hin zu Architekturmodellen oder eben dem geförderten intelligenten Gewächshaus, berichtet Claas Niehues, der betreuende Lehrer des STEAM Projektkurses.

Das Gewächshaus, das von Tom Hatebur, Andre Döring und Daniel Siepe geplant, gebaut und getestet erden soll, soll mit einem Micro Controller und passenden Sensoren gesteuert werden. Es soll möglichst viele  Parameter, die für das Pflanzenwachstum wichtig sind  überwachen und regulieren um ein möglichst autarkes funktionierendes Gewächshaus zu realisieren.

Ein Preis für den Fleiß

Am vergangenen Freitag erhielten 12 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 die Urkunde zu ihrem bestandenen ECDL7. Nachdem sie schon in der Sekundarstufe 1 den ECDL-Base erworben hatten, bereiteten sie sich im zurückliegenden Schuljahr an mehreren Samstagen auf den „großen ECDL“ vor.  Unterstützung erhielten sie dabei durch ihren ECDL-Lehrer Thomas Noske.  Erfolgreich absolvierten sie schließlich  die Prüfungen in Tabellenkalkulation, Online-Security und Datenschutz. Mit dem nun erhaltenen Europäischen-Computer-Führerschein (ECDL) können die Schülerinnen und Schüler europaweit ihrer Computerkenntnisse unter Beweis stellen. Ein toller Preis für die zusätzlich erbrachten Leistungen.

 

Die Wolfhelmschule wird Mint-Schule (Mathematik, Informatik,  Naturwissenschaft, Technik)

Die Schulleitung der Wolfhelmschule unterzeichnete am 12.07.2018  zusammen mit Markus Real für die Gesamtschule der Stadt Olfen die Kooperationsvereinbarung mit dem Netzwerk Mint.Regio.

Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften und Technik zu wecken, eine gute naturwissenschaftliche Allgemeinbildung zu verankern und Nachwuchs für den naturwissenschaftlichen Bereich zu gewinnen, ist das Anliegen des Netzwerks Mint.Regio. Dazu verknüpft  Mint.Regio bzw. die zdi Initiative Schulen mit Wissenschaft und Unternehmen. Damit soll unter Anderem dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Die Wolfhelmschule gehört ab sofort zum Netzwerk zwischen Schulen und Unternehmen.

Ziel ist es, Schulen nach außen hin zu öffnen und mit den Betrieben zu verzahnen. Eine Möglichkeit ist, den Fachunterricht an Schulen zu unterstützen, beispielsweise durch Unterrichtsmaterial in Form von Experimentierkoffern mit Gegenständen zu praktischen naturwissenschaftlichen Versuchen oder Demonstrationsmaterial.

Weiter soll den Fachklassen die Möglichkeit geboten werden, Betriebe, Hochschulen oder andere außerschulische Lernorte zu besuchen oder sogar in deren Laboren und Werkstätten praktisch zu arbeiten. Das geschieht in Abstimmung mit den Lehrplänen der einzelnen Jahrgänge. Ebenso wichtig ist die Schulung der Fachlehrer in neuen Technologiebereichen. Über das Mint-Netzwerk soll der Kontakt zu den Betrieben vor Ort und im Kreis erleichtert werden.

Claas Niehues, Mint-Koordinator der Wolfhelmschule, nimmt bereits seit mehreren Jahren an der Mint-Macher-Runde teil. Aus dieser Zusammenarbeit entstand jetzt die enge Kooperation mit dem zdi Netzwerk Mint.Regio.

 

Infos zu MINT.Regio:

Mit den Schulen, Hochschulen, Unternehmen und weiteren Einrichtungen der Region koordiniert und unterstützt MINT.Regio Projekte wie das Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“, die MINIPHÄNOMENTA, das Schülerlabor THG Waltrop, das Netzwerk „Junior-Ingenieure“, eine Vielzahl verschiedener MINT-Kursangebote in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 sowie in der Oberstufe, auch an außerschulischen Lernorten (z.B. MINT.junior-Workshops - Ausbildung auf Probe). Zu den angebotenen Themen gehören unter anderem Elektromobilität, „Manipulierte Gesundheit“, regenerative Energiegewinnung, Bionik, Chemie, Digitaltechnik und Robotik. In Arbeitsgruppen und Unterrichtsprojekten experimentieren die Schülerinnen und Schüler zum Thema Energie, beschäftigen sich mit Flugzeug- und Raketenmodellen, erforschen die Chemie des Alltags und entwickeln und programmieren Roboter.

Energie mit Köpfchen: Die Wolfhelmschule ist beim 3malE-Schulwettbewerb dabei

Energie mit Köpfchen“ beweist die Wolfhelmschule Olfen beim 3malE-Schulwettbewerb. Insgesamt 1000€ Förderung konnten die Schülerinnen und  Schüler durch das Erreichen der Endrunde ergattern. Ziel des Wettbewerbs ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Energiesparen zu begeistern und sowohl innovative als auch technische Lösungen für den effizienten Umgang mit Energie zu finden.
So wurden in den letzten  Monaten in der 7.4 die Themen Strom und Energiesparen im Physikunterricht besprochen. Im nächsten Schritt plant die Klasse 7.4 ihre beiden Projekte eigenständig.

Im Projekt Energiedetektive möchten die Schülerinnen und Schüler den Grundstein für eine Schülerfirma legen, die Olfener Bürgerinnen und Bürgern Thermographieaufnahmen ihrer Häuser sowie eine energetische Beratung anbieten möchte. Dazu wird mit der Förderung von 3malE eine Thermographiekamera angeschafft. Die Olfener Firma L&S Technischer Handel sponsert fünf mit Logos und Schriftzügen bedruckte Kapuzenpullover, die Arbeitskleidung der Schüler. Flyer für das Projekt werden von der Druckerei Wimmer kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Im Projekt Wasserkraft planen die Schülerinnen und Schüler ein Wasserkaftwerk. Dazu soll im ersten Schritt ein Modell eines Wasserkraftwerkes entstehen, das später im Physikunterricht genutzt werden soll. Im zweiten Schritt möchten die Schülerinnen und Schüler den Wasserlauf im Atrium nutzen um mit einem kleinen Wasserkraftwerk eine Handyladestation betreiben zu können.
Durch die großzügige Geldspende von 3malE konnte ein Großteil der benötigten Materialien beschafft werden. Die Schülerinnen und Schüler hoffen, dass sie neben 3malE, L&S und Wimmer Druck weitere Firmen der Region finden die das  Projekt durch Material- oder Geldspenden unterstützen möchten.  „Ohne den Eifer der Schüler und die Unterstützung der Sponsoren wäre dieses tolle Projekt niemals zu realisieren gewesen“, so der zuständige Lehrer Claas Niehues.

 

Robotic-AG der Wolfhelm-Gesamtschule wiederbelebt

Wo ein Wille, da ein Weg: Unter dem Motto hat Claas Niehues für die Robotic-AG an der Wolfhelmschule gekämpft. Diese gab es in der Vergangenheit schon, musste aber eingestellt werden, da für die Anschaffung neuer Materialien das Geld fehlte. Auf den Antrag von Claas Niehues unterstützt die Kolle-Stiftung jetzt das Vorhaben mit 10.000,00 €. Zum Beginn des nächsten Schuljahres soll das Projekt dann für die siebten und achten Klassen starten. Die Roboter werden von den Schülern gebaut, verkabelt und anschließend mit den schuleigenen Netbooks programmiert. „An interessierten Kindern wird es nicht mangeln. Da merke ich ganz viel Ehrgeiz und sie lernen wirklich viel.“ sagt der Lehrer für Mathematik, Physik, Technik und Informatik, der mit rund 20 Schülern für seine AG rechnet. Ihr Talent haben einige schon in der Vergangenheit unter Beweis gestellt: Ein Bewegungsroboter in Gestalt eines Hundes, der auf Streicheln reagiert und den Kopf bewegt. Damit könne man auch die Schülerinnen für Roboter begeistern, sagt Claas Niehues lachend. Aber damit noch nicht genug. „Er kann auch kleine Gegenstände nach Farbe oder Gewicht sortieren“,  erklärt die 13-jährige Melissa Wilczek. Das Thema Robotik, aktueller denn je, findet also großen Anklang an der Wolfhelmschule, die eigenen Ansprüche sind hoch, „Ich hoffe, dass wir uns im nächsten Jahr für die World Robot Olympiade anmelden können“, sagt Niehues.